Neues Buch der Armutskonferenz „Stimmen gegen Armut“

(15.01.2021) Das neue Buch der Armutskonferenz beschäftigt sich mit Demokratie und Mitbestimmung. Es behandelt das Problem, dass Menschen mit wenig Geld von der Politik oft nicht richtig wahrgenommen werden. Auch deshalb weil Reichere viel öfter zu Wahlen gehen als Ärmere. Viele Menschen sind überhaupt von den Wahlen ausgeschlossen obwohl sie schon sehr lange in Österreich leben – das sollte nicht so sein. Aber Demokratie besteht nicht nur aus Wahlen, sondern es braucht auch andere Formen der Mitbestimmung – das Buch stellt einige Ideen vor wie das gehen könnte.

Zum Beispiel Bürger*innen-Räte, für die Menschen per Zufallsprinzip ausgewählt werden und die gemeinsam politische Fragen diskutieren. Oder kreative Ansätze wie Theater-Methoden oder Gesetzes-Werkstätten.

Das Buch enthält auch drei Kommentare von Engagierten der Plattform Sichtbar Werden, sie können auch heruntergeladen werden:

Anna Schiff: Proteststimmen von unten
Wolfgang wodt Schmidt: Über strukturelle Erniedrigung und die Furcht vor Mitbestimmung
Erich Tomandl: Wenn Algorithmen für uns entscheiden

Weitere Informationen zum Buch findest Du auf der Website der Armutskonferenz:
www.armutskonferenz.at/buch-stimmen-gegen-armut

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